Ab 2025 bauen wir alles Gemüse selbst an


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Essbare Zierpflanzen

Funkia_babkowata_Hosta_plantaginea_01Lese ein schönes Gartenbuch.
Frau Reber schreibt, dass man Funkien essen kann.
Dann suche ich, ob vielleicht Funkien in meinem Haus waren und finde eine ganze Seite mit essbaren Zierpflanzen:

http://essbare-zierpflanzen.de/pflanzen.html

So nah kann man an urbaner Landwirtschaft sein, ohne es zu wissen.

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Allerdings ist der Anfang leichter als gedacht

von Thomas:

Hört auf zu streiten
Denkt Quer
Lebt nicht in Klischees
Legt euch einen Balkon, eine Terrasse oder
einen Garten zu und bepflanzt euer kleines Stück Paradies
Kauft Bienen
Verwendet Reinzucht Saatgut
Tauscht eure Ideen und Erfahrungen
Und erzählt allen Anderen davon


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„Sei eine Antwort“

Gestern abend war ich in Köln zu einem Vortrag/Diskussion über das 

Thema „Wem gehören die Stadtgärten“.

Prof. Uta von Winterfeld hat die große Gruppe der Zuhörer durch viele Fragen geleitet und die Teilnehmer (und die Professorin) hat viele Impulse bekommen. Die Kernfrage ist nicht leicht zu klären, denn dabei geht es um Recht und Eigentum, Philosophie, Naturrechte, soziologische Vorgänge, John Locke etc.

Eine Teilnehmerin hat gegen Ende laut gefragt, was sie am meisten bewegt:

„Was kann ich tun, um aus der zarten Pflanze „Urban Gardening“ eine große Bewegung zu machen?“ (Antworten und Vorschläge gibt es natürlich dazu – Öffentlichkeitsarbeit, Politisches Engagement, Organisationsoptimierung, Beständigkeit, Präsenz etc.)

Meine zentrale Beobachtung dazu ist folgende:

  • Jeder Hobbyfarmern, Urban Gardener, SoLaWist, Gartenpirat, Selbstversorger usw. ist die Speerspitze auf dem Weg in die postfossile und postwachstums Gesellschaft.
  • Jeder, der sich beteiligt, steht für den praktischen, bildungsbezogenen und intellektuellen Wandel.
  • Jeder, der aktiv ist, schafft durch Präsenz Geborgenheit in seiner Umgebung.

Wer hier was tut, ist Antwort, wo andere nur Fragen oder Verzweiflung haben.


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Der Charme der Bewegung – 2. Was hat eine Nachbarschaft vom Gemeinschaftsgarten ?

Die Antwort ist einfach:

Menschen kommen zusammen und finden eine gemeinsame Aktivform. Gemeinschaftsgärten steigern den Wohn- und Lebenswert.
Die Sicherheit steigt. Das Zusammengehörigkeitsgefühl nimmt zu. Und:

Man hat eigenes Gemüse. Dann folgen: ernten, kochen und feiern. 

Zwei Fragen schließen sich mir an:

Warum gehen wildfremde Menschen dort hin und wieso ist die Hemmschwelle so niedrig ?

Niemand braucht zu reden oder muss sich einer Meinung anpassen. Es braucht nur etwas Abstimmung über die Aufgaben. Man kann sich mit den anderen Gärtnern vertraut machen, ohne eine bestimmte auch emotionale Vorleistung zu bringen. Der Stille wird akzeptiert, der Sprechende findet Gehör.

Die gemeinsame Aufgabe hat eine starke Integrationskraft.

Man kümmert sich – das Verantwortungsgefühl für die eigene Umwelt steigt.
Man lernt den Nachbarn und nächsten Nachbarn kennen – das erzeugt Verständnis.
Man sieht, dass man Einfluss auf seine Umgebung hat – das gibt das Gefühl der Stärke.