Ab 2025 bauen wir alles Gemüse selbst an


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Der Charme der Bewegung – 1. Warum ist die Bewegung stabil ?

Die Frage, die mich umtreibt, lautet:
„Sind urbane Landwirtschaft, solidarische Landwirtschaft, Gemeinschaftsgärten nur ein Hype oder verschwindet das Thema wie die Occupy-Bewegung oder zerlegt sich wie die Piratenpartei?“

Die Antwort, die ich verstanden habe ist:

Diese Bewegung hat Charme.
Es ist einfach mitzumachen.
Verschiedene Akteure können sich einbringen.
Es ist eine echte „Graswurzelbewegung“.

Es ist nicht zu erkennen, dass sich das Thema erledigt, denn die Interessen sind stabil – Ernährungssouvernität, gesunde Ernährung und Unabhängigkeit von der „Aggro“industrie sind Ziele, die viele unterschiedliche Menschen motvieren.

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Der Charme der Bewegung – Die Fragen

Antworten, es gab Antworten am Freitag abend im studio dumont in Köln.
Frau Dr. Müller hatte Antworten.

Warum ist die Bewegung stabil ?
Was hat eine Nachbarschaft vom Gemeinschaftsgarten ?
Wie hängt Bildung mit urbaner Landwirtschaft zusammen ?
Ist urbane Landwirtschaft wirklich eine Lösung für die postfossile Gesellschaft ?
Wie stellt sich die Aggroindustrie gegen die Bewegung ?

Antworten zeugen neue Fragen:

Fördert die UL nicht die Gentrifizierung der Städte ?
Bringt das Ackern in der Stadt wirklich gesunde Früchte hervor ?
Stadtpolitik – was muss sich ändern ?

Das ist genug Stoff für einige Beiträge und Diskussionen im Blog und sonstwo.


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Der Reiz der urbanen Landwirtschaft

Heute morgen bin ich einigen Einträgen in Foren gefolgt, die sich mit dem Für und Wider der städtischen Landwirtschaft befassen. (Es eskalierte wie so oft in der Anonymität der Forumswelt in Spitzen, Beleidigungen und Unterstellungen.)

Eine Frage stellt sich mir:
Warum ist die Strecke – Bio – Urbane Landwirtschaft – Selbstversorgung eigentlich so reizvoll ?

Liegt es an der leichten Anarchie, die macht, dass wir uns gefühlt der staatlichen Ordnung widersetzen – heißt das Wort dazu „Gefühlte Anarchie“?

Oder liegt das an der Romantik; an der Vorstellung, dass wir doch nicht völlig abhängig seien müssen von der „Aggro“industrie; dass es wirklich alternativen Lebenswirklichkeiten geben kann?


4 Kommentare

Landwirtschaft

Wenn man sich umsieht nach alternativen Wegen der Landwirtschaft nützt man – genau: Das Internet. Also erst mal den Begriff „Landwirtschaft“ googeln:

Das Ergebnis sieht dann so aus:

1. Ich bin also umgeben von irgendwelchen landwirtschaftlichen Angeboten – siehe Karte.

2. Die Bilder zeigen entweder Romantik – zwei Kühe auf der Weide (wieso sind die eigentlich nicht Lila) und konventionelle Landwirtschaft.

3. Tante Wiki erklärt mir auf Rang 1, was als Landwirtschaft definiert wird:

„Landwirtschaft ist die zielgerichtete Herstellung pflanzlicher oder tierischer Erzeugnisse auf einer zu diesem Zweck bewirtschafteten Fläche.“

4. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz schreibt in der ersten Zeile etwas über wachsende Weltbevölkerung und mangelnde Ressourcen.

5. Ich kann einen Bauernhof anfassen.

Da niemand mehr als die erste Google-Seite liest, wird das also alles sein, was unsere Kinder dazu zunächst mal lernen.

Es gibt bei Google übrigens folgende Eintragungen:

Landwirtschaft  38,7 Mio
Dienstleistung    54,8 Mio
Industrie             75,4 Mio